Quarero ROI Berechnung: Vorlage für Werkleiter
Quarero ROI Berechnung mit 24-Monats-TCO, Substitutionsmodell und Eurobeträgen. Entscheidungsvorlage für Werkleiter und CFO, ohne Marketing.
Die folgende Vorlage ist als Entscheidungsdokument für Werkleiter und CFO konzipiert. Sie liefert konkrete Eurobeträge, keine Spannen ohne Boden, keine weichen Faktoren ohne Quantifizierung. Wer den Text seiner Geschäftsführung vorlegt, hat alle Eingangsgrößen, eine 24-Monats-Rechnung und die bilanzielle Einordnung in einem Dokument.
Quarero ROI Berechnung: Die Ausgangsgrößen
Die Rechnung beginnt mit vier Eingangsvariablen. Erstens, Anzahl der aktuell besetzten 24/7-Wachposten am Standort. Zweitens, Stundenverrechnungssatz nach Manteltarifvertrag der Sicherheitswirtschaft, inklusive Zuschläge. Drittens, Perimeterlänge in Metern, getrennt nach Innen- und Außenflächen. Viertens, dokumentierte Vorfälle der letzten 24 Monate, kategorisiert nach Diebstahl, Sabotage, unbefugtem Zutritt und Drohnensichtungen.
Der Referenzwert für einen besetzten 24/7-Posten in Deutschland liegt zwischen 15.000 und 25.000 Euro pro Monat. Quelle: BDSW-Branchenzahlen Die Spanne ergibt sich aus Region, Tarifgebiet und der notwendigen Reserve für Schicht-, Urlaubs- und Krankheitspuffer. Ein 24/7-Posten erfordert rechnerisch 4,5 Vollzeitäquivalente, nicht eines. Strukturdaten zu Personalkosten und Tarifentwicklung finden sich bei den BDSW-Branchenzahlen.
Demgegenüber stehen die Quarero RaaS-Tarife: QR-1 zu 3.200 Euro, QR-2 zu 3.500 Euro, QR-3 zu 3.800 Euro pro Monat. Die Vertragsmindestlaufzeit beträgt 24 Monate. Das Drei-Stufen-Preismodell ist als Festpreis kalkuliert, keine Indexierung, keine Tarifrunden, keine Subunternehmer-Zuschläge.
Bilanziell relevant: Es entsteht kein CapEx. Keine Aktivierung im Anlagevermögen, keine Abschreibung, vollständige Verbuchung als operative Betriebsausgabe. Lieferung und Inbetriebnahme erfolgen innerhalb 48 Stunden nach Vertragsschluss. Ein Projektvorlauf ist in der ROI-Rechnung nicht anzusetzen.
Substitutionsmodell: Roboter ersetzt Wachposten teilweise
Die einfachste Variante ist die Vollsubstitution eines 24/7-Postens durch einen QR-2. Bei einem Wachposten zu 15.000 Euro monatlich und einem QR-2 zu 3.500 Euro ergibt sich eine Einsparung von 11.500 Euro pro Monat. Liegt der Posten bei 25.000 Euro, beträgt die Einsparung 21.500 Euro monatlich. Die Amortisation ist negativ ab Monat 1, weil kein Investitionsaufwand vorgelagert ist.
Praxisrelevanter ist das Hybridmodell. Ein Wachposten in der Tagschicht (Werkschutz, Empfang, Schlüsselverwaltung) bleibt erhalten. QR-2 übernimmt Nacht- und Wochenenddienst sowie die kontinuierliche Außenpatrouille. Damit ersetzt die Kombination zwei klassische 24/7-Posten. Die Einsparung liegt bei rund 18.000 Euro monatlich, abhängig von Tarifgebiet und Schichtmodell.
Operative Effekte kommen hinzu. Die Reaktionszeit auf einen Perimetervorfall sinkt von durchschnittlich 8 bis 12 Minuten bei klassischem Streifenmuster auf unter 90 Sekunden bei kontinuierlicher Roboterpatrouille. [Quarero Pilotdaten, intern verfügbar auf Anfrage] Personalrisiken wie Krankheitsausfall, Fluktuation, Tarifsteigerungen und Subunternehmer-Compliance entfallen vollständig.
Für KRITIS-Betreiber kommt ein regulatorischer Effekt hinzu. Die Dokumentationspflicht nach Paragraph 11 des KRITIS-Dachgesetz-Entwurfs wird durch lückenlose Sensorprotokolle erfüllt, ohne separates Berichtssystem. Die Anforderungen ergeben sich aus der Bundestag-Drucksache 20/9262.
Nächster Schritt: RaaS-Modell und Vertragskonditionen einsehen.
TCO-Vergleich über 24 Monate
Die Vorstandsvorlage braucht zwei vollständig durchgerechnete Szenarien.
Szenario A, klassisch: Zwei Wachposten 24/7 über 24 Monate. Bei 15.000 Euro pro Posten und Monat ergeben sich 720.000 Euro Gesamtkosten. Bei 25.000 Euro pro Posten und Monat sind es 1.200.000 Euro. Hinzu kommen 3 bis 5 Prozent Tariferhöhung pro Jahr [BDSW Tarifstatistik, Quelle ergänzen], in der Grundrechnung konservativ nicht angesetzt.
Szenario B, hybrid: Ein Wachposten in Tagschicht (rund 8.000 Euro monatlich), ein QR-2 für Außenperimeter (3.500 Euro), ein QR-3 für Drohnenabwehr und KRITIS-Zonen (3.800 Euro). Summe: 15.300 Euro monatlich, über 24 Monate rund 367.000 Euro. Rundungseffekte und kleinere Anpassungen führen zu einer Gesamtgröße um 350.000 Euro.
Differenz Szenario A zu B: 370.000 bis 850.000 Euro Einsparung über die Mindestvertragslaufzeit, je nach Ausgangsniveau der Wachkosten.
Zwei Effekte sind in dieser Rechnung nicht enthalten. Erstens der Versicherungseffekt: Sachversicherer gewähren bei dokumentierter 24/7-Sensorpräsenz erfahrungsgemäß Prämienreduktionen von 8 bis 15 Prozent auf die Inhalts- und Betriebsunterbrechungsversicherung. [Bitte externe Quelle oder Versicherungspartner-Beleg ergänzen] Bei einer Jahresprämie von 200.000 Euro entspricht das 16.000 bis 30.000 Euro pro Jahr. Zweitens die Vorfallkostenreduktion: Nach interner Quarero-Pilotdatenlage sinken Diebstahl-, Sabotage- und Produktionsausfallkosten um Faktor 3 bis 7 gegenüber klassischer Streifenbewachung. [Quarero Pilotdaten, intern verfügbar auf Anfrage]
Eine erweiterte Aufstellung findet sich im TCO-Vergleich Wachschutzkosten.
Amortisationszeitpunkt korrekt berechnen
Die klassische Amortisationsrechnung mit Investition geteilt durch monatlichen Cashflow-Vorteil entfällt. Es gibt keinen CapEx, der amortisiert werden müsste. Statt Amortisation rechnen Sie monatlichen Netto-Cashflow-Vorteil ab Tag 1.
Break-even-Formel für die Vollsubstitution: Wenn die ersetzte Sicherheitsdienstleistung mehr als 3.500 Euro monatlich kostet, ist QR-2 ab Monat 1 positiv. Bei QR-3 liegt die Schwelle bei 3.800 Euro. Da ein 24/7-Wachposten in Deutschland diese Schwelle um Faktor 4 bis 7 überschreitet, ist die Substitution finanziell trivial entscheidbar.
Bei Hybrideinsatz rechnen Sie nur die tatsächlich ersetzten Schichten ein. Wer einen Tagposten behält und nur Nacht plus Wochenende substituiert, darf nicht die Vollkosten eines 24/7-Postens gegen den QR-2 stellen. Korrekt ist die Berechnung der ersetzten Schichtstunden multipliziert mit dem Stundenverrechnungssatz.
Risikofaktor in der Rechnung ist die Vertragsbindung von 24 Monaten. Kalkulieren Sie ein Exit-Szenario für den Fall einer Werksverkleinerung oder Standortverlagerung. Verhandeln Sie Sonderkündigungsrechte für definierte Ereignisse (Stilllegung, Veräußerung, behördliche Anordnung). Quarero stellt Standortbewertung und ROI-Modell innerhalb 5 Werktagen bereit, ohne Vorvertrag.
Sensortiefe und Preispunkt richtig wählen
Die Wahl der falschen Sensortiefe ist der häufigste ROI-Killer. Wer QR-1 im Außeneinsatz betreibt, bekommt Sensorausfälle bei Regen und Nacht und finanziert anschließend Nachrüstung oder Doppelstrukturen. Wer QR-3 auf einem reinen Bürocampus einsetzt, zahlt für LiDAR und Drohnenerkennung, die er nicht benötigt.
QR-1 ist für Innenbereiche, Logistikhallen und Bürocampus konzipiert. RGB-Kamera und Audio-Detektion, keine Wetterresistenz für Dauerbetrieb außen. Preis: 3.200 Euro monatlich.
QR-2 ist die Standardvariante für 24/7-Außenperimeter. Wärmebild, Personendetektion, Nacht-Reichweite circa 80 Meter. Preis: 3.500 Euro monatlich. Details unter QR-2 Außenperimeter.
QR-3 ist für KRITIS-Standorte ausgelegt. LiDAR, Drohnenerkennung, geeignet für Energie-, Wasser- und Transportsektoren nach KritisV. Die Schwellenwerte für KRITIS-Anlagen ergeben sich aus der BSI-Kritisverordnung. Preis: 3.800 Euro monatlich. Spezifikation unter QR-3 für KRITIS-Standorte.
Die Empfehlung lautet: Sensortiefe an Schutzziel koppeln, nicht an Standortgröße. Ein 40-Hektar-Werk mit niedrigem Risikoprofil kann mit QR-1 für Innenflächen und einem einzelnen QR-2 für den Außenring auskommen. Ein 5-Hektar-Umspannwerk benötigt QR-3, unabhängig von der Fläche. Die Sicherheitsanforderungen an autonome mobile Roboter sind in EN ISO 13482 geregelt, was für Versicherbarkeit und Betreiberhaftung relevant ist.
Bilanzielle und steuerliche Behandlung
Die RaaS-Gebühr ist als sofort abzugsfähige Betriebsausgabe nach Paragraph 4 Absatz 4 EStG zu behandeln. Keine Abschreibung über mehrere Wirtschaftsjahre, keine Aktivierung als Anlagevermögen. Die Eigenkapitalquote wird nicht belastet, was insbesondere für Konzerne mit Bilanzkennzahlen-Covenants relevant ist.
Eine Leasing-Klassifikation nach HGB entsteht nicht, weil kein wirtschaftliches Eigentum am Roboter auf den Kunden übergeht. Quarero bleibt Eigentümer, trägt Wartung, Software-Updates und Hardware-Tausch. Das ist juristisch ein Dienstleistungsvertrag, kein Mietvertrag im Sinne der §§ 535 ff. BGB und kein Leasing nach IDW RS HFA 13.
Vorsicht bei Konzernabschlüssen nach IFRS. Unter IFRS 16 kann je nach Vertragsgestaltung eine Leasingklassifikation entstehen. Das ist dann der Fall, wenn der Vertrag dem Kunden Kontrollrechte über ein identifizierbares Asset einräumt. Lassen Sie die Vertragsfassung vor Unterzeichnung durch die Konzernrechnungslegung prüfen. Die Quarero-Standardverträge sind so gestaltet, dass IFRS-16-Aktivierung nicht ausgelöst wird. Eine Einzelfallprüfung bleibt dennoch notwendig.
Förderfähigkeit besteht im Rahmen einzelner Landesprogramme zur Industriedigitalisierung. Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen führen Förderlinien, die RaaS-Modelle erfassen, sofern sie als Digitalisierungsdienstleistung dokumentiert werden. Prüfung pro Bundesland erforderlich.
Häufige Fehler in der Vorstandsvorlage
Fehler 1: Vergleich des Roboter-Anschaffungspreises mit den Monatskosten des Wachdienstes. Falsch, weil Quarero keinen Roboter verkauft, sondern eine Dienstleistung. Korrekt: OpEx gegen OpEx. Monatliche RaaS-Gebühr gegen monatliche Wachschutzkosten.
Fehler 2: Versicherungseffekt und Vorfallkostenreduktion werden nicht quantifiziert. Damit unterschätzt die Vorlage den tatsächlichen Cashflow-Vorteil um 16.000 bis 30.000 Euro Versicherungsersparnis pro Jahr plus den vermiedenen Schadensaufwand.
Fehler 3: Reaktionszeit wird als weicher Faktor abgetan. Korrekt ist die Multiplikation der Zeitdifferenz mit den Produktionsausfallkosten pro Minute. Bei 5.000 Euro Ausfallkosten pro Minute und 8 Minuten Reaktionszeitdifferenz ergeben sich 40.000 Euro vermiedene Folgekosten pro Vorfall.
Fehler 4: Die KRITIS-Dokumentationspflicht wird als Zusatznutzen verbucht, statt als regulatorische Notwendigkeit. Wer KRITIS-Betreiber ist, hat die Pflicht zur lückenlosen Sensorprotokollierung ohnehin. Die Roboterlösung erfüllt sie automatisch, eine Alternativlösung kostet 50.000 bis 150.000 Euro Projekt plus laufende Pflege. [Bitte externe Quelle oder Projektbelegdaten ergänzen]
Fehler 5: Vertragsende und Verlängerungskonditionen werden offen gelassen. Verhandeln Sie vor Unterzeichnung die Verlängerungslogik: gleicher Preis, indexierte Anpassung mit Obergrenze, automatische Verlängerung oder Neuverhandlung. Wer das nicht regelt, hat im Monat 23 keine Verhandlungsmasse.
Eine durchgerechnete Variante mit allen fünf Fehlern in der Korrekturversion findet sich im Beitrag Hybrid-TCO im Industriepark.
Konkrete Schritte zur ROI-Vorlage
Schritt 1: Aggregieren Sie die Sicherheitsdienst-Rechnungen der letzten 12 Monate. Trennen Sie Grundleistung, Nacht- und Wochenendzuschläge, Sonderdienste und Sachkosten. Ergebnis ist der reale Vollkostensatz pro Wachposten und Monat, nicht der Listenpreis aus dem Rahmenvertrag.
Schritt 2: Erstellen Sie eine Perimeterkarte mit Patrouillenrouten und kritischen Zonen. Markieren Sie Bereiche mit hohem Risikoprofil (Lagerflächen, Versorgungstechnik, Datacenter), mittlerem Profil (Bürokomplexe) und niedrigem Profil (Parkflächen). Quarero liefert eine Vorlage im DWG- und PDF-Format.
Schritt 3: Legen Sie die Sensortiefe pro Zone fest. Kombinieren Sie QR-1, QR-2 und QR-3 zonenspezifisch. Eine Mischbestückung ist die Regel, nicht die Ausnahme. Der Bürobereich braucht QR-1, der Außenring QR-2, das KRITIS-Areal QR-3.
Schritt 4: Rechnen Sie den 24-Monats-TCO in zwei Szenarien (klassisch und hybrid) durch. Legen Sie die Differenz als Investitionsentscheidung vor, nicht als Beschaffungsvorschlag. Ergänzen Sie die nicht quantifizierten Effekte (Versicherung, Vorfallkosten, Reaktionszeit) als nachrichtliche Position.
Schritt 5: Vereinbaren Sie einen Pilot über 90 Tage. Definieren Sie Abnahmekriterien vor Pilotbeginn: Erkennungsrate, Falschalarmquote, Sensorprotokoll-Vollständigkeit. Nach 90 Tagen entscheiden Sie über Vollausrollung oder Vertragsende ohne weitere Bindung.
Die vollständige Kalkulationsvorlage und das Standardvertragswerk erhalten Sie über den TCO-Vergleich Wachschutzkosten. Wer den Pilot direkt anstoßen will, nutzt die Funktion Pilot anfragen.