Ressource · Finanzen
Wachschutz vs. Robotik. TCO-Vergleich für CFOs.
Ein 24/7-Wachposten kostet 15.000 bis 25.000 EUR pro Monat. Ein QR-2 im RaaS-Modell kostet 3.500 EUR pro Monat — all-in, ohne Personalvertretung, ohne Vertragsoverhead. Diese Ressource macht die Rechnung im CFO-Format auf: Tarifgebiete, VK-Faktor 4,2, Nebenkosten, OpEx-vs-CapEx-Bilanzwirkung, Cashflow-Profil über 24 Monate.
- Stundenlohn nach Tarifgebiet West, Ost und Süd — mit BAP-Tarifwerk-Bezug
- VK-Faktor 4,2 für 24/7-Abdeckung (Urlaub, Krankheit, Vertretung)
- Nebenkosten: Kleidung, Funk, Versicherung, Verwaltung — 18 % bis 24 % Aufschlag
- RaaS-Monatspauschale: was enthalten ist und was nicht
- OpEx vs. CapEx — Bilanzwirkung und IFRS-Behandlung
- Cashflow-Profil 24 Monate · Break-Even-Punkt für Mittelstand
Methodik
Tarifdaten aus BDSW-Veröffentlichungen 2025/2026, VK-Faktor aus üblichen Schichtmodellen, RaaS-Kosten als Quarero-Listenpreis ex MwSt. Die Rechnung ist konservativ zugunsten des Wachdienstes geführt — sie unterstellt durchschnittliche Tarife, keine Spitzentarife in Ballungsgebieten.
Drei Cashflow-Szenarien
Szenario A
Ein Standort, ein Posten
Vergleich für mittelständischen Betreiber mit einer 24/7-Postenstelle. RaaS-Break-Even bereits ab Monat 1, OpEx-Differenz ~11.500 EUR/Monat.
Szenario B
Industriestandort, drei Posten
Hybrid-Setup für KRITIS-Betreiber mit Perimeter, Werkstor und Innendienst. RaaS für Routine, Mensch für Eskalation. ~62 % Vollkosten-Reduktion.
Szenario C
Multi-Site, fünf Standorte
Skalierungs-Szenario. Linearer Personalaufbau (CapEx + Lohnkostenwachstum) versus monatlich skalierbare RaaS-Flotte.